Sicherheit, Sicherheit und nochmals Sicherheit bestimmen die Entwicklung und Konstruktion für das Kühlwasser-Speicherbecken des Kernkraftwerks Emsland bei Lingen. Planerische Überlegungen erstreckten sich von Sicherheitskonzeptionen für das Kernkraftwerk in seiner Funktion über Auswirkungen auf die Umwelt bis zu möglichen Fragen der Sabotagesicherheit in verschiedenen "worst-case"-Szenarien.
Entstanden ist auf einer Fläche von 2,3 Mio. qm mit einem Fassungsvermögen von fast 25 Mio. kbm Wasser ein Freizeit- und Naherholungsgebiet, das auch den heutigen strengeren ökologischen Anforderungen gerecht wird. Das Speicherbecken als umweltverträgliche Lösung, wurde als Beitrag zur Landschaftsplanung gestaltet.
Ein raumgreifendes, über 50 ha umfassendes Feuchtbiotop und großzügige Aufforstungsmaßnahmen rundeten die Ausgleichsmaßnahmen ab und lieferten entscheidende Argumente für die Genehmigungsbehörden.
Die 1986 abgeschlossenen Maßnahmen konnten nach nur dreijähriger Bau- und Planungszeit neben den umfangreichen Erdarbeiten, zu denen auch Stahlbetonkonstruktionen für die Pumpenanlagen, Schleusen, Entnahmeturm sowie das rohrtechnische Versorgungswerk zählten, unter Beachtung und Lösung aller sicherheitstechnischen relevanten Auflagen beendet werden.
Kurz und Knapp:
- Optimales Sicherheitskonzept
- Sicherheit und Ökonomie sind kein Widerspruch