Für die Errichtung dieser Großhallenkonstruktion musste der Durchfluss der Emscher durch ein Umleitungsbauwerk innerhalb der Gründungsebene gewährleistet werden. Ungewöhnlich bei dieser Baumaßnahme sind darüber hinaus die großen Abmessungen von Fundamentplatten, Stützen und Balken, die zur Aufnahme der Schwerkrananlagen ausgebildet werden mussten.
Eine weitere Besonderheit stellt der im Durchmesser ca. 18 m breite und ca. 30 m tiefe Sinterbrunnen dar.
Hierfür wurden zunächst umlaufende Spundwandprofile eingerammt und später bei fortlaufenden Ausschachtungen durch Stahlbetondruckringe als Teil der späteren Schale ausgesteift.
Wie auch bei den Entwicklungsarbeiten zum Bau der Contiglühe galt hier, dass der Auftraggeber (Hoesch) die Verwendung der selbst hergestellten Stahlprodukte zur "conditio sine qua non" erhoben hatte.
Ergebnis: niedrige Herstellungskosten des Gebäudekomplexes.