Pylon unteres Teil
Projekte>Allgemeine Hochbau>Universität Dortmund, Chemietechnik
Universität Dortmund

Einen Betonbau ohne Schalung zu errichten, nicht denkbar? Doch. Im Rahmen des Hochschulbausystems NRW waren die örtlichen Gegebenheiten ausschlaggebend für die Entwicklung eines neuen, eigens für diesen Zweck entwickelten Hubdeckenverfahrens.

Die Bauzeit und natürlich die Kosten konnten erheblich reduziert werden, da die Geschoßdecken "vor Ort" nach- und übereinander am Boden hergestellt und anschließend hydraulisch hochgefahren wurden. Die Verankerung der Decken wurde an den Stützen über spezielle Klappkonsolen erreicht. Auf einer überbauten Fläche von fast 15 000 qm wurden in drei sechsgeschossigen Bauten Räume für Labors, Büros, Seminare, Lehre und Technik ebenso wie in weiteren 45 Flachbauten mit Höhen von 4,50 m bis 12 m geschaffen.

Die im wesentlichen in Stahlbeton-Fertigteilbauweise ausgeführten Gebäude weisen einen umbauten Raum von ca. 66.000 kbm auf.




Kurz und Knapp:

  • Drei 6-geschossige Nutzbauten incl. 45 Flachbauten
  • Hubdeckenverfahren
  • Übertragung von Standardlösungen (Hochschulbaukastensystem) auf örtliche Rahmenbedingungen